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12.09.2026

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Wusstest du, dass dein Chip auch Fieber messen kann?

Viele Tiere in der Schweiz tragen einen Mikrochip zur Identifikation. Was viele Halter:innen und Züchter:innen aber nicht wissen: Es gibt Chips, die zusätzlich die Körpertemperatur messen können. Und noch mehr überrascht es viele, dass diese Messung wissenschaftlich als zuverlässig bestätigt ist.

"Aber sind diese Chips überhaupt genau?"

Das ist die zweithäufigste Frage, die wir hören – gleich nach "das gibt's?". Die Skepsis ist verständlich, denn beim Thema Gesundheit will niemand ungenaue Werte. Genau das hat ein Forschungsteam der Universität Zaragoza und von MSD Animal Health 2024 in einer im Fachjournal Frontiers in Veterinary Science veröffentlichten Studie systematisch untersucht.

Was wurde gemacht? Bei 120 Katzen – gesunde Tiere, hospitalisierte Tiere und sedierte bzw. narkotisierte Tiere – wurde die Temperatur jeweils sowohl über einen Chip als auch klassisch rektal gemessen und verglichen. Was kam heraus? Die Übereinstimmung zwischen beiden Methoden war in allen drei Gruppen durchgehend hoch. Die Chip-Temperatur lag im Schnitt nur rund 0,1 °C unter der Rektaltemperatur – ein Unterschied, der für die Praxis keine Rolle spielt. Die Forschenden kommen zum Schluss, dass die Chip-Messung eine verlässliche Alternative zur Rektaltemperatur darstellt.

Kurz gesagt: Die Wissenschaft bestätigt, was viele nicht erwarten würden – ein Temperaturchip liefert Werte, auf die man sich verlassen kann.

So einfach geht's

Um die Temperatur eines kompatiblen Chips auszulesen, braucht es nur ein passendes Lesegerät. Unser Lesegerät mit Temperaturanzeige liest sowohl FDX-B- als auch EMID-Chips zuverlässig aus und zeigt bei kompatiblen Temperatur-Mikrochips die Körpertemperatur direkt in °C und °F auf dem Display an – kompakt, akkubetrieben und praxistauglich für zuhause, die Zucht oder den täglichen Einsatz im Tierheim.

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Fazit

Temperaturmessende Chips sind kein Nischenprodukt und keine ungenaue Spielerei, sondern eine wissenschaftlich bestätigte, stressfreie Alternative zum Rektalthermometer. Wer seine Katzen regelmässig kontrollieren möchte – sei es in der Zucht oder einfach aus Fürsorge – kann mit dem passenden Lesegerät auf eine unkomplizierte und tierschonende Methode zurückgreifen.

Quelle: Goig, M., Godino, J., Tejedor, M. T., & Burgio, F. (2024). Correlation of temperature-sensing microchip and rectal temperature measurements in cats. Frontiers in Veterinary Science, 10. https://doi.org/10.3389/fvets.2023.1319722

05.05.2026

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Die Schweizerische Tiermeldezentrale STMZ arbeitet mit AniCheck

Die STMZ ist die grösste Meldestelle für vermisste und gefundene Haustiere in der Schweiz. Mit über 32'000 Vermisst- und Fundmeldungen pro Jahr und einem schweizweiten Helfernetzwerk leistet sie seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum Schweizer Tierschutz.

Im Rahmen der Zusammenarbeit setzt die STMZ bei der Identifikation gechippter Tiere auf Chip-Lesegeräte von AniCheck. Diese ermöglichen das schnelle und zuverlässige Auslesen von Tierchips. Die Lesegeräte sind über unseren sowie dem STMZ-Shop erhältlich.

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